KUNSTgeragogik


KUNSTgeragogik verkörpert kulkturelle Bildung mit Älteren. Sie verbindet die praktisch-künstlerische Arbeit mit der Theorie der Geragogik - der Wissenschaft über Bildung und das Lernen älterer Menschen.
Meine berufsbegleitende Qualifikation zur KUNSTgeragogin absolvierte ich an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel in Kooperation mit dem Forschungsinstitut FoGera. http://www.bundesakademie.de


Was biete ich an?


Was biete ich an?

· künstlerische Begleitung für ältere Menschen und Menschen mit Demenz in Senioreneinrichtungen, Wohngemeinschaften und ihrer eigenen Häuslichkeit

Was ist mein Ziel?

· Menschen in der Phase des Älterwerdens durch kreative und künstlerische Konzepte eine sinnvolle und qualitätvolle Teilhabe am kulturellen Leben zu bieten

Atelier auf Rädern



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Atelier auf Rädern   > 
lch komme zu Ihnen!

Ein besonderes Angebot gilt älteren Menschen, welche durch körperliche oder kognitive Einschränkungen an ihre häusliche Umgebung gebunden sind. Sie sind besonders davon betroffen an Angeboten der Gesellschaft und im öffentlichen Raum nicht mehr teil zu haben. Es fehlt an Abwechslung, Begegnungen mit anderen, anregenden Erlebnissen und unerwarteten Eindrücken.

+ Ich komme zu Ihnen nach hause
+ mit wenigen Handgriffen schaffe ich eine Ateliersituation
+ ich bringe alle Materialien mit
+ Vorkenntnisse sind nicht notwendig
+ ich arbeite nach Absprache ein bis zwei Stunden mit Ihnen, ggf.  in regelmäßigem Abstand über einen längeren Zeitraum

Kosten und weitere Informationen auf Anfrage: 0 76 62 / 3 24 79 02 oder mobil 01 70 / 4 70 96 61.
Gern vereinbare ich mit Ihnen einen Termin für ein erstes kostenloses Gespräch zum Kennenlernen in Ihrer Einrichtung oder bei Ihnen zu haus.

Die Leistungen sind anerkannt nach §87b (43b) sowie § 45a und b nach SGB XI.


Künstlerische Bildung für Ältere


Jeder Mensch ist kreativ!

Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung.
Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung.     
Oscar Wilde

> entdecken Sie schlummerndes Potential

KUNSTgeragogik öffnet den Zugang zum eigenen kreativen Potential. Es werden Wege angeboten, in denen Zutrauen zur eigenen Gestaltungskraft gefunden werden können. Durch neue ungewohnte Reize wird die Lernfähigkeit im Alter mobilisiert. Körperliche und geistige Ressourcen können entdeckt, gefördert und ausgebaut werden.

> spüren Sie die Freude am Tun

Der ungewohnte Prozess des künstlerischen Gestaltens steigert die emotionale Beteiligung und die Intensität des Erlebens im Hier und Jetzt. Das Erfolgserlebnis steigert die Zufriedenheit. Sinn und Ziel werden im Leben generiert. Das Entdecken der Freude am Tun fördert das allgemeine Wohlbefinden. Unter anderem nimmt die Konzentrationsfähigkeit zu.

> lassen Sie Farbe in Ihr Leben

Sich künstlerisch zu betätigen kann helfen sich mit besonderen Lebenseinschnitten und Veränderungen auseinander zu setzen. Es kann dazu beiragen neue Sichtweisen auf biografische Wendepunkte zu gewinnen.

> finden Sie ihren ganz eigenen Ausdruck

Sich einlassen auf ungewohnte Prozesse verlangt Mut, lässt diesen aber ebenso wachsen. Die künstlerische Auseinandersetzung führt zur Stärkung des Selbstbildes und der Selbstwahrnehmung und unterstützt das Gefühl der Mündigkeit.

Künstlerische Bildung für Menschen mit Demenz


Künstlerische Bildung für Menschen mit Demenz
Der Weg ist das Ziel

Menschen mit kognitiven Veränderungen, erleben Verunsicherung und Orientierungslosigkeit. Sie fallen dadurch bereits sehr früh aus vormals funktionierenden sozialen Bezügen heraus.

Tritt der Verlust der Sprachkompetenz ein, erschwert es die Kommunikation im Miteinander. Daher ist es von extremer Wichtigkeit neue Möglichkeiten des kommunikativen Austausches zu finden.
Eine Möglichkeit der nonverbalen Kommunikation bietet das bildnerische Gestalten. Es ist eine kreative, körper- und sinnesbezogene Form die Brücken schlägt, wo Worte verloren gegangen sind – zumal die emotionale Intelligenz bei Menschen mit Demenz besonders ausgeprägt ist.

Beim Projekt Atelier auf Rädern, geht es nicht um Beschäftigung mit Mitteln der Kunst. Hier geht es um die individuelle Arbeit im künstlerischen Prozess. Der Prozess wird begleitet und erfordert eine Regelmäßigkeit um Vertrauen aufzubauen. Ein sicheres Gefühl ist notwendig um sich zu öffnen, sich auf das Ungewohnte einzulassen.

Mit Hilfe künstlerischer Techniken ist das Bedürfnis sich auszudrücken, sich mitzuteilen, auf einer neuen Ebene möglich. Zudem hilft die künstlerische Tätigkeit aus der Unruhe in die Ruhe oder aus der Apathie in die Vitalität zu gelangen.

Die Hand weiß Dinge, von denen ich nichts wusste. Sie macht Dinge, die ich ihr nicht zugetraut habe. Sie erinnert sich an Formen, die ich schon vergessen hatte.  Gottfried Pott

Kreativität entspringt unbewusstem Denken und intuitivem Tun. Daher kann gerade die Arbeit im Bildraum für Menschen mit Kontrollverlust die Entdeckung einer neuen Welt bedeuten.

Nicht das Ergebnis zählt, sondern das Tun. Louise Bourgeois

Um die bildnerische Gestaltung als Ausdrucks- und Kommunikationsebene zu nutzen, braucht es kein „künstlerisches Talent“. Bisherige Fähigkeiten werden gestärkt, wiederentdeckt oder neue bis dahin nicht genutzte entfaltet.
Mit Farben, Bewegung und verschiedenen Materialien können Emotionen und Stimmungen zum Ausdruck gebracht werden. Jede Ausdrucksform hat ihre Berechtigung.

Der Kunstraum ist ein Ort der Freiheit und Selbstbestimmtheit. Etwas zu schaffen bringt Freude, Selbstvertrauen und Zufriedenheit.


Begegnung im bildnerischen Gestalten


Begegnung im bildnerischen Gestalten
Ich sehe was, was du nicht sagst 

Das Angebot kann auch als Paar gemeinsam genutzt werden, vom Demenzerkrankten und dessen pflegende/betreuenden Angehörige (Partner/Ehepartner, Kinder, Pflegepersonal, andere Nahestehende).

Für ein bis zwei Stunden gemeinsam abzutauchen in eine Welt, in der einmal nicht die Krankheit im Mittelpunkt steht, in der Defizite keine Rolle spielen, bringt Entspannung, Anregung und neuen „Gesprächsstoff“.
Zu sehen, was bei dem anderen entsteht, weckt Neugier, regt an Neues auszuprobieren und gibt eine neue Blickrichtung. Wieder eigene Ausdrucksformen zu finden, führt zu Erfolgserlebnissen und somit zu größerer Zufriedenheit. Im gestalterischen Tun, kann eine neue Ebene gemeinsamen positiven Erlebens geschaffen werden, gleichberechtigt und für jeden selbstbestimmt.